Start Häufige Fragen (FAQ) Dichheitsprüfung

Was ist eine Dichtheitsprüfung?

Die Feststellung der Dichtheit ihrer Abwasserleitungen und –Kanäle.


Zur Sicherstellung, dass kein Abwasser in das Grundwasser sickert, und somit Umwelt und Menschen gefährdet oder – in umgekehrter Sicht – dass kein Grundwasser unkontrolliert in das Abflusssystem gerät und damit eine wichtige Ressource verschwendet wird.

Wie läuft eine Dichtheitsprüfung ab?

Nach gründlicher Spülung der Leitungen (z.B. durch Hochdruckreinigung) erfolgt eine optische Prüfung des Rohres mittels Farbkamera-Fahrt. Danach ggf. eine Dichheitsprüfung mittels Luft- oder i.d.R. Wasserdruck, die jedoch nur dann durchgeführt werden muss, sollte die TV-Untersuchung kein eindeutig positives Ergebnis liefern. Wenn doch, gilt die Prüfung nach einer Kamerafahrt als vollzogen.

Bei Nichtbestehen dieser Prüfung ist eine Sanierung der Leitung vorgeschrieben, bis die Dichtigkeit gewährleistet ist.

Was habe ich von einer Dichtheitsprüfung?

Sie können sicher sein, dass Ihre Abwasserleitungen dicht sind. Sie beugen u. a. einer möglichen Überschwemmung durch Rohrbruch und die damit entstehenden immensen Reparaturkosten vor. Denn durch ein freies Abwassersystem können große Wassermassen schneller abfließen.

Die hygienischen Umstände innerhalb Ihres Grundstückes werden verbessert, denn austretendes, mit Fäkalien verunreinigtes Abwasser belastet Ihr Grundstück erheblich. Ganze Gärten bspw. können verenden. Schlimmer wirken sich sogar Undichtigkeiten innerhalb von Wänden, Mauern oder unterhalb der Bodenplatte aus. Teure Sanierungen durch Feuchtigkeitsschäden sind die Folge.

Bei einer nötigen Neuverlegung Ihrer Abflussrohre, empfehlen wir, wenn möglich, die Kellerdecke. Das bietet zusätzlichen Schutz vor Überschwemmungsschäden durch von außen drückendes Wasser aus der öffentlichen Kanalisation – beispielsweise nach einem Wolkenbruch.

Aktualisiert ( Samstag, den 16. April 2011 um 07:21 Uhr )

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